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Freitag, 28. Januar
(Hamburg) In jeder Stadt der Welt - sach ich jetzt ma (ich liebe es, sprachlich ab und zu ein wenig zu schrödern) - würde man nach einem Seminar mit ein paar der Teilnehmer noch auf ein Bier gehen. Oder sagen wir, es bestünde zumindest die grundsätzliche Möglichkeit, dass man sich nach Stunden der Büffelei und der schlechten Luft noch bei einem Gläschen entspannt, ein wenig plaudert, wie fandst du's, wie läuft das eigentlich in deiner Redaktion, pipapo.
Nicht in Hamburg. Natürlich. Da stiebt am Ende die Menge auseinander, tschüss, tschüss, nix mit Bier - denn, huchnein, man könnte sich ja womöglich mit fremden Menschen unterhalten müssen, also nein.
Also stehe ich alleine vor der Akademie für Publizistik und freue mich auf einen einsamen Abend (denn natürlich hatte ich damit gerechnet, dass die Hamburger das tun, was sie immer tun; das ist ihr Vorteil, sie sind berechenbar, und ich hatte mich also innerlich auf einen wunderbar einsamen Abend eingerichtet).
Woran ich nicht mehr so recht gedacht hatte, war, dass Hamburg ja keine Stadt ist.
Denn in eine Stadt gehört ein Caféhaus, in dem man (das Idiom entsprechend variierend) "a Achtl Rot, und an Toast, bitte, und, gehns, sagns dem Herrn dort, wenn er mit der ZEIT fertig ist....!" den ganzen Abend lesend schreibend sinnend verbringt und es sich wohl sein lässt, um dann wieder gestärkt und lächelnd auf die Welt zuzugehen. Zum Beispiel das Comercial in Madrid. Zwar trifft man da an der Plaza de Bilbao den einen oder anderen Ex-Franquisten, der einem bei Gelegenheit auch noch mal seine Sicht der Dinge erklärt, aber ansonsten ist das ein prima Caféhaus, und in Wien ist es ja auch so - man trifft ab und zu einen Ex-Stalinisten oder einen Ex-Dollfussianer oder einen Ex-wasweissich, oder man trifft Manfred Deix, und alle diese werden einem nach einer Weile ihre Sicht der Dinge erklären, und das gehört halt dazu.
Sogar Berlin hat ein Caféhaus. Ich habe das Einstein bislang gemieden, weil ich mir außer Ex-Bonnern als Publikum da nicht viel vorstellen konnte, und, bitte, Ex-Bonner, das geht nun wirklich zu weit. Aber ich weiß inzwischen, wie wunderbar man im Einstein Ei im Glas essen kann (mit Schnittlauch! Bitte sehr, die Dame! Großartig).
Aber Hamburg?
Nun, man kann bei diesem Italiener an der Außenalster auf diesem Steg zu Mittag essen, wie hieß er noch gleich, habe ich vergessen. Publikum: Gucci und geklont; Kellner: unfreundlich (aber sowas von!), wir: unerwünscht (weil kein Gucci - Armanijeans zählen nicht, das ist ja Proll). Selten so etwas ekelerregendes erlebt.
Da will ich also sicher nicht auch noch meinen kostbaren Einsamen Abend verbringen. Also vielleicht in das Mini-50erJahre-Café im Metropolis? Das ist klasse. Problem ist nur: Da fehlt das Publikum, oft, man sitzt dann da alleine herum, und das ist ja nun nicht die Idee, im Caféhaus, da will man ja lesen, denken, sinnieren und innerlich ganz schrecklich übers Publikum sich amüsieren, nicht wahr.
Ich gehe heim. Hamburg ist keine Stadt.
Donnerstag, 27. Januar
(Mannheim) Tja.... wer Journalisten nicht ordentlich bezahlt, der kriegt Ausrutscher serviert:
---schnipp
....ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss, stattdessen mit der Begründung "Gefahr im Vollzug"....
---schnapp
So gelesen in einem - sehr löblichen - Beitrag der FR über Hamburger Polizisten, die ohne Durchsuchungsbeschluss Einlass in die Privaträume eines Radiojournalisten begehrten. "Gefahr im Verzug", war wohl die Begründung. "Gefahr im Vollzug" ist natürlich viel lustiger. Vollzugsgefahr. Hihi.
Mittwoch, 26. Januar
(Mannheim) Ich weiß nicht, ob es wirklich schlau ist: "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben" zu sehen, kurz nachdem Mr. Bush seine zweite Amtseinführung zelebriert hat. Man sitzt irgendwie festgeklebt auf seinem Sesselchen und fragt sich, ob man lachen oder lieber aus dem Fenster springen soll. Ich meine, hat sich wirklich was geändert am Intelligenzzustand der Welt? Hat irgendwer dazu gelernt, von denen, die zum Telefonhörer greifen und Angriffe befehlen können? Der Film ist jetzt 40 Jahre alt. Über die Angst vor einem Atomkrieg spricht heute niemand mehr. Aber nicht, dass irgendwer glaubt, es wäre dadurch besser geworden. Gell. Nicht, dass wir inzwischen soweit sind, über die Satire der Vergangenheit wirklich als Satire lachen zu können. Auch heute noch - wie damals -
steckt soviel Wahrheit drin, das ich - ganz schnell "Der Doktor und das liebe Vieh" schauen muss, um wieder zu mir zu kommen.
Dienstag, 18. Januar
(Mannheim) Anbei ein Dramolett, das ich nicht selbst schreiben musste, denn die Pressestelle des Axel-Springer-Verlags hat es geschrieben. Über den Rechtschreibfehler rede ich hier gar nicht; er ist von einem Fehlertyp, der es inzwischen auch in das Inhaltsverzeichnis und das "Stimmt's" von der ZEIT geschafft hat und wohl demnächst vom Duden übernommen wird (Vox populi...). Aber Döpfners Aufruf, dass die Eliten vorangehen sollen mit gutem Beispiel (!) und dabei auch mal was aushalten müssen, auch schlechte Presse (!) - das ist einfach zu köstlich. Ich meine - hallo? Mit wem redet er? Zählt er sich selbst zu seinem Adressatenkreis? Kann man diese Form der Schizophrenie wirklich aushalten, die BILD-Zeitung herauszugeben und gleichzeitig eigenständiges Denken zu fordern und nach einer Elite zu verlangen und schlechte
Presse auszuhalten?
Man kann. Das ist vermutlich die Art der Elitedefinition, die Döpfner vorschwebt - Schizophrenie auf die Spitze zu treiben und dann auch noch auszuhalten. Bravo. Ich bin beeindruckt und sage uns allen eine gute Nacht. Das ist ungefähr so, wie wenn Scharon "Stopp dem Terror!" fordert, wie er es neulich tat. Ich meine, hallo? Mit wem redet er? Kann man die Schizophrenie aushalten, jahrzehntelang ein Volk kriegerisch und sonstwie zu bedrängen und gleichzeitig Terrorstopp fordern? Man kann. Ich wünsche der Welt eine gute Nacht.
---schnipp----
Mit Blick auf die Flutkatastrophe kommentierte Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, in seiner Rede die Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung: „Das zeigt, wie gerne die Deutschen Verantwortung übernehmen, wenn man Ihnen (sic!) diese Verantwortung überläßt.“ (...)
Weiter konstatierte Döpfner: „Die einzige Krise, die es in Deutschland derzeit wirklich gibt, ist eine Motivationskrise, ein ziemlich kollektives Eliten-Versagen.“ Zugleich appellierte er an die versammelten Gäste, das Privileg, zu gestalten, zu führen und Verantwortung für andere Menschen zu tragen, auch zu nutzen: „Wir brauchen kein anderes, kein besseres Volk, wir brauchen Leistungs-Eliten und Verantwortungs-Eliten, die die Bereitschaft aufbringen, zu führen, voranzugehen, Beispiel zu geben, und dabei auch Widerstand auszuhalten, und sei es schlechte Presse.“ Selbstkritisch wandte er sich auch an die eigene Branche: „Wir, Journalisten wie Verleger, müssen mutiger sein, dem Leser nicht nach dem Mund zu reden.“ Mut sei auch gefordert, wenn es darum ginge, dem zunehmenden Druck einiger Anzeigenkunden, sich mit Werbegeldern redaktionelle Gefälligkeiten zu erkaufen, zu widerstehen.
Nur unabhängige Berichterstattung sei dauerhaft stark, wirksam und ökonomisch erfolgreich: „Wer glaubt, durch Entgegenkommen, durch einen schnellen Deal in der Grauzone einen Kunden zu halten, mag kurzfristig etwas mehr verdienen, langfristig sägt er an dem Ast, auf dem wir alle sitzen.“
---schnapp---
Donnerstag, 13. Januar
(Mannheim) Gemein: "Statt C4 nun Hartz IV". (Seit es dieses Arbeitslosengeldkuerzel gibt, kann man den Karrierebruch von Wissenschaftlern, die es nicht auf die Professur schaffen, nun noch kürzer und härter beschreiben.)
Dienstag, 11. Januar
(Mannheim) In der SZ vom Wochenende die traurige und wahre Erzählung aus dem Leben einer modernen Familie. "Wir wollten Kinder und haben Waren bekommen, wir wollten eine Familie sein und sind ein Gewerbegebiet geworden." Konsum, ständige Herumfahrerei und ausgeklügelte Logistik, ohne das alles tut die Familie nicht. Vater berichtet, welch innige Beziehung er zu seinem Volvo aufbaut, weil der den Nachwuchs ständig von A nach B (via C) fahren muss. Den Volvo, den er sich nur wegen der Kinder angeschafft hat; vorher tat es auch ein Panda.
Nun, ich kenne eine Familie in Berlin mit vier Kindern, die haben gar kein Auto. Man geht zur Schule, zum Sport, zum Musikunterricht - so, wie ich das früher auch tat: Zu Fuß. Möglich, dass man sich da ein wenig in U-Bahn-Nähe ansiedeln muss (aber ich bin auch nicht in U-Bahn-Nähe aufgewachsen), also, das Volvoargument zieht bei mir nicht. In den Urlaub fährt man mit Zug und Fahrrad, das beschert den Berliner Kindern eine gesunde Gesichtsfarbe und sie können stolz erzählen, wie sie die 40 Kilometer vom Bahnhof zum Ferienhaus am Strand durchgestrampelt haben. Es geht also (nur am Ferienort selbst sind die vielen Autos ein bisschen anstrengend, denn natürlich ist diese Familie die einzige, die mit dem Fahrrad kommt, und steht damit auch unter einem gewissen Lumpenproletariatsverdacht, aber das, wissen wir ja, ist nur eine Sache des Selbstbewusstseins: Mehr Geld zu haben als diese ganzen Großmäuler, die sich mit Müh und Not eine silberne E-Klasse zusammengespart haben - und dieses Geld für was
Wichtigeres auszugeben als ein Auto).
Also, das mit dem Volvo, das überzeugt mich nicht (wobei Sätze wie "Volvo und ich nehmen ein schönes Unterbodenbad" mich sehr charmieren; allerdings zeigt sich da die Lust des Schreibers an der Einsamkeit in der Waschanlage, und vielleicht hätte er einfach keine Kinder bekommen sollen, weil die solche Einsamkeiten natürlich ständig attackieren, das ist ihre Natur, aber wer bin ich, solche Fragen zu stellen).
Nächster Punkt: Warenvielfalt im trauten Heim. Nun, niemand hat den Mann gezwungen, diese ganzen Dinge anzuschaffen, ich meine - wenn er meint, er bräuchte eine Windelschleuder, bitte sehr, aber dann soll er sich nicht beschweren. Oder? Ich verweise wieder auf diese Familie, deren zugegeben großzügige Wohnung durch eine angenehme Abwesenheit überall herumliegender Kinderspielzeuge glänzt und auch nicht den üblichen Kindermuff aus Kacke und Speichel ausstrahlt, was Kinderlose wie mich immer ein wenig aufatmen lässt. Die Kinder haben ein gemeinsames Schlafzimmer und ein gemeinsames großes Spielzimmer, und der Rest ist betretbar, aber nicht bespielbar, das ist Erwachsenenterrain, und da herrscht angenehme Übersichtlichkeit. Man _muss_ also nicht in Waren versinken, wenn man nicht will. Dritter Punkt: Die Schule. "Drei Mal im Monat fahren wir zu Elternabenden, wo wir fundamentaldemokratische Rituale einüben... wir diskutieren darüber, ob unsere Elternabende zu repressiv sind.... Außerdem
boykottiert eine Minderheit die Kaffeekasse, weil der Espresso vom Großhändler nicht fair gehandelt ist."
Nun, jeder ist seines Glückes Schmied und jedem die Schule seiner Kinder, die ihm gebührt. Es tut mir ja alles sehr Leid, aber: Muss man in eine Schule gehen, in der Schwachköpfe das Wort führen? Ich wette, das war eine Waldorfschule (ich denke immer mit perverser Lust an die Erzählung eines alleinerziehenden Freundes, der für eine Charity-Aktion seines Waldorfkindergartens aufgefordert wurde, 18 Polyeder zu basteln. Für den ersten brauchte er drei Stunden; man kann sich also vorstellen, womit sich Waldorfeltern so beschäftigen, wochenlang. Seiner zarter Bemerkung, er habe ja nun auch noch einen Beruf, wurde mit Unverständnis begegnet. Es stellte sich heraus, dass Walddorfkindermütter eben nicht berufstätig sind. Punkt. Und dass sie sich einfach nicht schämen, 18 Polyeder zu basteln, anstatt was Sinnvolles mit ihrem Leben anzufangen. Ich sage immer wieder: Es wundert mich nicht, dass viele Männer - und viele Frauen - die Frauen einfach nicht ernst nehmen können. Man lasse an der Supermarktkasse einfach nur mal den Blick über die Frauenzeitschriften schweifen... aber ich schweife ab). Das Ganze hat natürlich Charme, denn der Autor schreibt, wie seine eigentlich konsumfreudige Hochleistungsfamilie also am Elternabend die Kapitalismuskritik übt, das System anpinkelt, das sie dann am nächsten Tag wieder stärken ohne Ende, und eine Art Demokratie feiern, die es außerhalb der Schule (oder sagen wir: außerhalb des Elternabends!) überhaupt nicht mehr gibt. Ich meine, solche Schulen gehören verboten.
Man möchte mit Woody Allen fragen: "Are you all stroke victims?!"
Freitag, 7. Januar
(Mannheim) Eine junge Frau irrt über einen der verwüsteten Strände Thailands. Ihre Hände zittern, als sie an ihrer Zigarette zieht, ihr Blick flackert. Sie sucht ihre Eltern, die sie seit dem Tsunami nicht mehr gesehen hat.
Den Vox-Reporter rührt das nicht. Oder, sagen wir: Es ist genau die Geschichte, für die man ihn in diese ferne Gegend geschickt hat, und deswegen hält er drauf: Was machen Sie hier? Wie fühlen Sie sich? Ach, Sie weinen und zittern am ganzen Leibe? Schön, los Karl, zoom mal ordentlich ran, das bringts doch hier.
Ich bin dafür, die ganze Reporterei aus dem Gebiet abzuziehen. Die Vorstellung ist einfach abartig, dass die Leute, die gerade diese Welle überlebt haben, jetzt von Hundertschaften schlecht vorbereiteter Halbjournalisten drangsaliert werden ("Ach, das ist ihr Mann, ja? Stinkt ja ganz schön hier. Ah ja, die Wunde ist ja auch voller Maden." Schnitt. Aufnahme der Beerdigung des Mannes, jetzt wird die Frau als Witwe gezeigt, die weinend den Sarg umklammert. - Ich meine, hallo, geht's noch?) Wenn jede Fernsehnation da ihre Leute hingeschickt hat, dann kommt dort wahrscheinlich jetzt auf jeden Toten ein Reporter. Igitt. Weg da, ist doch ekelhaft. Der ARD-Mensch, der über die vergessenen Gebiete berichtet hat und dadurch die Aufmerksamkeit der Hilfsorganisationen auf sie gelenkt hat - das mag ich mir noch einreden lassen, aber alles andere? Cui bono? Weg damit, das hat mit Journalismus nichts zu tun (aber ich weiß natürlich, dass ich hier in die Wüste predige, ist ja auch egal; Schatz, was gibt es heut
zu essen?).
Dienstag, 4. Januar
(Mannheim) Irgendein Schlaumichel von der FAZ schreibt: Die Bildung soll auf keinen Fall in die Hand des Bundes geraten, das ist Ländersache, denn so gibt es fruchtbare Konkurrenz zwischen den Bundesländern.
Blödsinn. In Zeiten erhöhter - und geforderter! - Mobilität und Flexibilität ist ein einheitliches Schulsystem das Mittel der Wahl. Glaubt der Mann tatsächlich, dass die Leute ihren neuen Wohnort nach der Qualität der Schule aussuchen? Es ist doch so: Man sucht sich einen neuen Job, meistens eher gezwungenermaßen, und dann hofft man, dass es die Kinder nicht zu schlecht treffen. Die wenigsten haben doch zwei neue Jobmöglichkeiten in zwei verschiedenen Bundesländern zur Auswahl und können dann, natürlich, auch die Qualität der Schulausbildung in die Entscheidung mit einfließen lassen. Wo soll also, praktischerweise, die angeblich so fruchtbare Konkurrenz überhaupt spürbar werden? Wer kann sie zu seinem Vorteil nutzen? Es sind doch die Nachteile, die zählen: Mit großem Aufwand müssen die alten Schulleistungen angerechnet werden; den Kindern fehlen plötzlich Kenntnisse und werden von einem völlig anderen Lehrplan, von einer komplett veränderten Schulmentalität geärgert.
Klar, kann man auch als Vorteil sehen. Dann gewöhnen sie sich schon mal an die Querelen, die sie durchstehen müssen, wenn sie den Studienplatz wechseln.
Sonntag, 2. Januar
(Silvester in Hamburg) Feines Geniesel setzt sich auf unsere Gesichter. Hier und da ein Windstoß, lässt die Röcke flattern und das gemeine Winterwetter durch alle Poren sausen. Keine Sonne.
Aber was dichte ich hier. Heinrich Heine kann viel besser über Hamburg schreiben:
Himmel grau und wochentäglich! Auch die Stadt ist noch dieselbe! Und noch immer blöd und kläglich Spiegelt sie sich in der Elbe.
Lange Nasen, noch langweilig Werden sie wie sonst geschneuzet Und das duckt sich noch scheinheilig, Oder bläht sich, stolz gespreizet.
Schöner Süden! wie verehr ich Deinen Himmel, deine Götter, Seit ich diesen Menschenkehricht Wiederseh, und dieses Wetter!
Tjaja. Was Heine vergaß zu erwähnen: In Hamburg saß das Geld, das ihm über manche dichterische Maläse hinweghalf, sprich, das ihm Butter aufs Brot brachte.
Die Hamburger sagten zu diesem Wetter im übrigen: Was wollt ihr?! Es regnet _nicht die ganze Zeit_, und es sind 9 Grad. Ist doch prima!
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